Digitale Bildung mit dem Projekt "interaktiver Museumsführer"

Der Interaktive Museumsführer - ein mehrsprachiges multimediales Schulprojekt, durchgeführt von 8 Schulen aus 7 EU-Ländern zur Verbesserung der digitalen Bildung. Den Unterricht von der Schule ins Museum verlegen und das Museum mit Kunst und interessaten Ausstellungen in die Schulen transportieren. Kreatives Lernen an Schulen ist mit innovativen Lösungen von unite möglich. Gefördert über das EU Erasmus+ Programm der interaktive Museumsführer zusätzlich von unite.foundation mit einer speziellen Lernumgebung unterstützt.

Der interaktive Museumsführer powered by unite Education


Die Projektbeschreibung

Der Kulturkiosk - als Namensgeber des Projekts - ist eine rote Holzhütte mit klappbaren Wänden, die an einer Seite scheinbar im Erdboden versinkt. Künstlern aus der ganzen Welt diente es als Anregung. Sie füllten es mit ihren Arbeiten, banden es in interaktive Kunstaktionen ein und stellten es in den Mittelpunkt ihrer Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. So führte sein Weg durch Europa bis auf einen Berliner Schulhof. Nun wird der Kulturkiosk neben seiner künstlerischen Nutzung durch Schüler (immer geschlechtsneutral) auch auf einer symbolischen Ebene zum zentralen Motiv dieses Schul-Projektes.

"Kulturkiosk" wird Museen als aktiv zu beeinflussende Lernorte in das Zentrum von schulischer Arbeit rücken und dabei die internationale Tradition des realen Kulturkioskes weiter führen.

Es gab in den letzten Jahren viele Ansätze, Museen für Jugendliche interessanter zu machen und dabei der Konkurrenz digitaler Medien stand zu halten. Das europäische LEM-Projekt "Das lernende Museum" (Grundvig) ist nur eines davon. Unter anderem suchte man vielfältige Ansätze der Verknüpfung museumspädagogischer Arbeit auch mit neuen Medien. So gelang es Museen, viele neue Angebote zu unterbreiten....

...Trotzdem machen alle Partnerländer des Projektes "Kulturkiosk" die Erfahrung, dass Museumsbesuche von Jugendlichen oft abgelehnt und Museen nur selten als positiv besetzte Lernorte empfunden werden. Dieser Tatsache möchten wir uns stellen und den Schülern statt einem rezipierenden einen noch stärker aktiven und partizipativen Zugang zu Museen ermöglichen. Analoge und digitale Mittel sollen dazu im Sinne des Projektzieles sinnvoll miteinander verknüpft werden.

Wir wollen mit dem "Kulturkiosk" Museumspädagogik und Fachunterricht mit den Zielen des modernen Sprachunterrichtes verbinden. Aus jedem Bereich sollen die innovativsten Ideen und Mittel der einzelnen Partnerländer für eine qualitativ hochwertige Bildung und Erziehung junger Leute entnommen werden.

Internationale Netzwerke wie unseres ermöglichen es, die Erfahrungen der europäischen Partner zu nutzen und hier von jedem das Beste einzubinden. Wir schauen ganz genau: Was können wir von welchem Partner lernen? Dazu planen wir einen intensiven Erfahrungsaustausch in Verbindung mit gemeinsamer Arbeit in den Schulen und vor Ort in den Museen.

Trotz intensiver Bemühungen auch fachübergreifend zu arbeiten, beobachten wir immer noch Schubladendenken. In Kunst macht man Kunst und in Deutsch lernt man Deutsch usw. Fächerverbindender Unterricht wird oft gerade von älteren Schülern als Ausnahmezustand minderer Qualität erlebt. Hier liegt ein weiterer Ausgangspunkt für diese Projektidee.

Alle Projektpartner sind besonders interessiert an der Deutschen Sprache, sowohl als Mutter- aber auch als Fremdsprache. Sie haben große Lust auf das Ausprobieren neuer Methoden innerhalb von fächerübergreifendem Unterricht mit Schwerpunkt auf Kunst und Kultur, aber auch in der Verbindung mit naturwissenschaftlichen Fächern.

Eine zunehmende Rolle im Berufsalltag spielt die Bereitschaft zur Mobilität. Hier beobachten wir häufig Hemmschwellen, insbesondere bei sozial benachteiligten Jugendlichen. Sie werden wir verstärkt ansprechen und über die Verbindung von künstlerischen Aufgaben mit digitalen Medien für unser Projekt begeistern.

Durch Kurz- und Langzeitaufenthalte möchten wir den jungen Menschen die Möglichkeit geben, die Nachbarn besser kennen zu lernen und sich für die europäische Idee zu öffnen. Die Schüler lernen, dass jeder Projektpartner, jedes Land, Wertvolles in unsere Partnerschaft einbringt. Es gilt voneinander zu lernen. So sollen die Schüler während der Langzeitaufenthalte Unterrichtsformen vergleichen, aber auch die Projektarbeit im Gastland mit den eigenen Erfahrungen bereichern. Gesehenes und Gelerntes können sie dann wieder in der eigenen Schule kommunizieren und wirken so auch als Multiplikatoren für ein faires, respektvolles Miteinander in Europa.

Während das reale Kunstobjekt "Kulturkiosk" mit den verschiedensten künstlerischen Mitteln ausgestaltet und gefüllt werden wird, diente er auch als Anregung für einen als interaktives eBook gestalteten Museumsführer, der in der Form eines OER-Buches einer breiten Masse zur Verfügung gestellt werden soll. Er wird die realen Ergebnisse aus der Museumsarbeit in Präsentationen, Videos und mit interaktiven Anteilen abbilden.

Das Buch wird innerhalb des Projektes in möglichst viele Sprachen übersetzt und kann nach Veröffentlichung sowohl für den fachübergreifenden Unterricht (Kunst, Geschichte, Sprachen, Naturwissenschaften uvm.) als auch für den CLIL- Unterricht als freies Lehrbuch verwendet werden. Ein weiterer Nutzungsbereich wäre die Reisevorbereitung und die Durchführung von Reisen in der Jugendarbeit. Unsere Idee verfolgt dabei nicht rezipierende Ansätze, sondern vor allem handlungsorientiert auch die Aufforderung zur aktiven Mitgestaltung des Buches.

Das Projekt-Tagebuch

Das Projekttreffen in Patras begann offiziell am 6.5.2016. Davor hatten aber schon einige Delegationen einen Tag in Athen verbracht, um den Schülern die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie die Akropolis, zu zeigen. Der Streik der Verkehrsmittel in Athen verursachte etwas Verzögerung in der Abfahrt der Gruppe, aber Frau Johanna Chardaloupa und die Gastgeber haben geduldig auf ihre Gäste gewartet!

Insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler aus 6 beteiligten Partnerstaaten waren in Peiramatiko Gymnasio der Universität Patras zusammen mit ihren Lehrern zu Gast. Am Ankunftsabend fand das Essen für die Lehrer in einem wunderbaren Fischrestaurant statt. Die einzigartige Gastfreundlichkeit und Offenheit der Griechen war gleich zu spüren!

Am Samstag hatten die Schüler die Möglichkeit, sich näher kennen zu lernen in Form von lustigen ”Kennenlernspielen”. Danach wurden Gruppen gebildet: je nachdem, welches Museum man gewählt hatte. Jede Schule hatte schon vorher die Aufgabe bekommen, sich mit einigen Tools bekannt zu machen. In den Kleingruppen wurden jetzt diese Tools, die man für die Arbeit in den Museen anwenden könnte, präsentiert. Dann begann schon die Museumserkundung für zwei Gruppen: das Science-Center und das Archäologische Museum. Die dritte Gruppe hatte u.a. eine Stadtführung und hat das Zoologische Museum erst am Montag besucht, weil es am Wochenende geschlossen war. Am Nachmittag hatten die Schüler die Gelegenheit, die Stadt in kleinen Gruppen spielerisch zu entdecken. Die Gastgeber hatten eine tolle Stadtrallye vorbereitet.

Den Sonntag haben die Schüler mit ihren Gastgebern verbracht und die Lehrer haben einen Ausflug nach Delfoi gemacht und auf dem Rückweg einen idyllischen Ort, Galaxidi, besucht.

Am Montag erfolgte der offizielle Empfang in der Schule. Zuerst konnten wir die Aufführung des Schulchors genießen. Danach haben alle Delegationen ihre Länder und Schulen präsentiert: gesungen, getanzt usw.

Die Arbeit an den Museen wurde auch am Montag und Dienstag in der Schule fortgesetzt. Darüber hinaus gehörte zum Programm der Besuch beim Bürgermeister in Patras. Sehr gut hat den Teilnehmern der Ausflug am Mittwoch gefallen: die ganze Gruppe ist mit dem Bus (und mit der Fähre!) nach Messolonghi und Nafpaktos gefahren, hat schöne Landschaften bewundert und auch zwei Bürgermeister besucht und zum Schluss in einem Restaurant ganz leckere griechische Spezialitäten kosten können. Am Mittwochabend hatten die Gastgeber ein Abschiedsfest in der Schule vorbereitet. Und wieder erwartete uns der kulinarische Genuss: ein Buffet, das uns die Lehrer organisiert hatten.

Der Abschied am Donnerstag fiel den Schülern schwer: da flossen bei einigen sogar die Tränen. In der heutigen Zeit ist es zum Glück nicht so schwer, mit den neuen Freunden in Kontakt zu bleiben, dank der modernen Medien.

Niina Ikonen,Finnland

In Budapest fand wie geplant unser 3. Projektreffen mit Schülern statt. 30 Schülerinnen und Schüler aus allen 6 beteiligten Partnerstädten waren beim Karinty Frigyes Gymnázium zusammen mit ihren Lehrern zu Gast. Auch eine Delegation vom Ádám Vay Gymnasium aus Baktalórántháza, im Nord-Osten Ungarns, begleitet von der Kollegin Gabriella Bogdán, hat an den ersten beiden Programmtagen teilgenommen. Das Ádám Vay Gymnasium koordiniert das Parallelprojekt Mit dem interaktiven Kulturkoffer durch Europa reisen.

Das Programm haben die Kollegen aus Budapest und ihre Schüler sehr umfangreich und professionell gestaltet. Am Ankunftsabend fand das Essen für die Lehrer statt, am Tag danach der offizielle Empfang in der Schule: alle Delegationen haben ihren Beitrag zu den Präsentationen gezeigt, vorgetragen, gesungen, gespielt oder getanzt. Die Präsentationen wurden von der Musik eines kleinen, aber hervorragenden Orchesters des Budapester Gymnasiums begleitet.

Als kulturelles Programm gab’s sonst sehr viel im Angebot: von der Stadtrundfahrt unter der kompetenten, zweisprachigen Führung der Schüler, bis zum Besuch im Parlament und zum Ausflug nach Szentendre. Die Lehrer sind am Sonntag bis zum Balaton gefahren und, dank einer wundervollen Schifffahrt auf der Donau, konnten sie Budapest auch nachts bewundern. Die Schüler haben am Sonntag ihren Tag in den Gastfamilien genossen.

Großen Erfolg hatte schließlich am Dienstag die Abschiedsveranstaltung in der Schule. Die Partner aus Budapest haben uns mit einem interaktiven Kahoot-Quiz und einem traditionellen Tanz überrascht, den alle mit viel Spaß mitgemacht haben.

Pietro Pavanini

Auch in diesem Jahr nahm die Firma Sicher-im-Inter.net eG mit einem Stand an der Learntec 2016 teil. Diese Messe ist eine Plattform für das Lernen mit IT. Der Schwerpunkt lag in 2016 auf den Themen Learning Analytics, Mobile Learning und Global Learning. Auf dem begleitenden Kongress stand die Zukunft des Lernens und eine digitale Lernkultur im Mittelpunkt.

Sicher-im-inter.net bot uns die Möglichkeit an, einer interessierten Öffentlichkeit unser Projekt "Kulturkiosk" - Interactive-Museum.Guide vorzustellen. Mit eigens für uns gedruckten Flyern wurde unser Messeauftritt veredelt. Alle meine Gesprächspartner fanden unser Projekt sehr beeindruckend und interessant, es gab einige Besucher, die zukünftig am Museums-Guide mitarbeiten wollen, darunter Museumsvertreter, Kunstvermittler und Kulturagenten.

Am Mittwochnachmittag konnte ich das Projekt mit einer Präsentation im school@Learntec, einem Forum speziell für Schulthemen, vorstellen. Leider gab es nur wenige Besucher beim Vortrag, vermutlich aufgrund der Uhrzeit: 16:00 Uhr, um diese Zeit leerte sich die Messe an jedem Tag merklich.
Insgesamt fand ich meine Teilnahme an der Messe spannend und für mich sehr erfolgreich.

Ilse Wahl, Berlin
Auf Einladung des Gymnasium 25 in Gdańsk/Polen trafen sich vom 01. bis 07. Oktober 2015 Lehrer und Schüler des Projektes KULTURKIOSK in der malerischen Stadt Gdańsk. Dies war das zweite Treffen mit Schülern. Die Sonne und das warme Wetter hießen uns vom ersten Moment an willkommen! Man erwartete eigentlich von einer nördlichen Gegend keine so hohen Temperaturen im Oktober, aber es war eine unerwartet erfreuliche Überraschung für Alle!

Außer den Cheerleadern und dem Taekwondo-Team, die uns in der Schule empfangen haben, hatten wir die Gelegenheit drei (3) Mitglieder unseres Experten-Teams aus der Nähe kennen zu lernen und von ihnen geschult zu werden. Uns wurden die Software und die Internetseite präsentiert, wo wir unser Material für die Museen hochladen werden. Die Schulung fand sowohl für die Lehrer als auch für die Schüler statt. Es war eine Einführung auf die Art und Weise, wie wir die auserwählten Museen vorstellen können. Schon am nächsten Tag begann nach der Theorie (Schulung) die Umsetzung in die Praxis (Museumsbesuch). Zwei Schülergruppen mit Lehrerbegleitung haben die eine das Hewelianum-Museum und die andere das Maritime Museum besichtigt. Es wurde nach der Führung in den Museen auch vor Ort gearbeitet und später haben sich unsere lieben Experten bemüht, die Ergebnisse bzw. die fast fertige Entwurfe der Gruppen auf der Plattform hochzuladen. Verschiedene technische Probleme erschwerten deren Arbeit.

Wir hatten auch die Gelegenheit die Kashubai – Gegend (das Zentrum für Bildung und Regionalmarketing in Szymbark - "Das Haus, das auf dem Kopf steht"), die Burganlage Malbork und den kleinen Küstenort Sobot zu besichtigen. Wir wurden auch im Rathaus vom Vizepräsidenten der Stadt Gdansk Piotr Kowalczuk empfangen.

Das Treffen endete mit einer Abschiedsparty in der Schule, bei der auch die Gastfamilien anwesend waren.

Danke für die schönen, warmen, sonnigen Tage in Gdańsk, die durch die vor Ort immer hilfsbereiteten LehrerInnen "verstärkt" wurden!

Johanna Chardaloupe, Griechenland
Am 25.09.2015 wurde in der Kurt-Tucholwsky-Oberschule (KTO) in Berlin mit den am Projekt teilnehmenden SchülerInnen und LehrernInnen eine Schulung zur Handhabung der Software durchgeführt.

Nach der Begrüßung und einer Einleitung ging es zunächst einmal für die LehrerInnen ins Detail. Via Skype-Konferenz gab Thomas Pilz von Sicher-im-Inter.net einen Überblick über die Entstehung und den derzeitigen Stand des Projekts und der Software. Michael Uhlig von Sicher-im-Inter.net stellte vor, was mit der Software derzeitig möglich ist und die LehrerInnen erhielten einen Test-Zugang zur Software, um den Umgang zu üben.

Zum Mittag gab es eine große Runde Pizza, die nicht nur den Schülern hervorragend schmeckte. Anschließend kam die Schulung für die Schüler an die Reihe. Michael Uhlig informierte sie wie man ein Projekt starten sollte, was zu beachten ist und wie man am besten mit der Umsetzung startet. Nach der ganzen Theorie folgte dann noch eine Live-Übung. Die SchülerInnen sollten sich , anhand des Beispiels der Galerie in Heiligendamm, ein Projekt in der KTO aussuchen. Die praktische Übung sollte ihnen zeigen wie sie IHR Projekt organisieren, beschreiben, filmen/fotografieren und vorstellen können.

Herr Uhlig war begeistert wie locker die SchülerInnen die praktische Umsetzung in Angriff nahmen. Die vorgestellten Ergebnisse der SchülerInnen der KTO zeigten, dass sie nicht nur die technische Seite des Projekts beherrschen, sondern auch mit vielen Ideen und jeder Menge Spaß daran arbeiten.

Michael Uhlig, Sicher-im-Inter.net eG

Kurze Präsentation zur Softwareübergabe: Kultrukiosk - die eierlegende Wollmilchsau-Software

Beim Treffen der Lehrer in Helsinki wurde ein Wettbewerb zum Erstellen eines Projektlogos beschlossen. In der Zeit vom 1. Mai bis 10.Juni 2015 können alle am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler einen Entwurf für ein Projektlogo einreichen. In Zukunft werden alle Dokumente und sonstigen Produkte des Projektes sowie die Projektwebseite das Logo tragen.

Vorgaben sind:
• Farben: schwarz/weiß/rot in Anlehnung an das Rot des Kulturkioskes.
• Begriffe (optional): Kulturkiosk, Europa, Erasmus, Interactive-Museum-Guide

Als Juroren wurden Heike Schaffarzyk (Sicher-im-inter.net) und Ilse Wahl (Kuratorin Kulturkiosk) bestimmt.

Dem Gewinner des Wettbewerbs winkt eine Reise im Rahmen des Projektes mit einem Ziel seiner Wahl.

Beteiligt haben sich ca. 150 Schülerinnen und Schüler aus 7 Ländern.

Die Gewinnerin des Logowettbewerbs ist Leonie Albrecht aus der Kurt-Tucholsky-Oberschule in Berlin (Klasse 10 D).

Ilse Wahl, Berlin, Deutschland

Die erste Version der Software ist fertig. Die langen Sommerferien können von allen Teilnehmern dazu genutzt werden, sich mit der Software und den vielen Funktionen vertraut zu machen. Mitte/Ende September 2015 werden wir dann in Berlin mit den Schülern der Kurt-Tucholzky-Schule den ersten Live-Test der Software machen.

Beta-Version der Software

Gleich nach dem Arbeitsmeeting in Kühlungsborn (24.05.2015) hat das Team von Sicher-im-Inter.net die Galerie Orangerie Heiligendamm besucht und einen ersten Testlauf für die Erstellung von Inhalten gemacht. Das mit Frau Bohn und Frau Wahl abgestimmte Konzept wurde ohne große Vorbereitung einfach ausprobiert und hier ist das Ergebnis zu sehen: Beispiel - Galerie Orangerie Heiligendamm.

Das aktuelle Format werden wir dann noch mit allen Teilnehmern diskutieren und verfeinern und auch Variationen davon erarbeiten.

Auf Einladung der Oulunkylan Yhteiskoulu trafen sich 21 Lehrerinnen und Lehrer aus sieben EU Ländern vom 26.April bis zum 1.Mai 2015 in Helsinki, um sich über Erfahrungen im Bereich "Neue Medien im Unterricht und die Durchführung digitaler Prüfungen" auszutauschen. Das Wetter im hohen Norden war für so manchen sonnenverwöhnten Südländer zunächst ein bisschen gewöhnungsbedürftig , jedoch machte die Wärme und Herzlichkeit, mit der wir von den finnischen Kolleginnen und Kollegen empfangen und betreut wurden, alle Wetterkapriolen wett. Im Zuge unseres Aufenthaltes lernten wir mehr über das finnische Schulsystem im Allgemeinen, konnten uns bei Hospitationen über das Kurssystem in der gymnasialen Oberstufe selbst ein Bild machen und auch den Umgang neuer Medien im Unterricht direkt mitverfolgen. Im Museumsbereich widmeten wir uns dem finnischen Designmuseum und besuchten das Naturzentrum Haltia, um mehr über Finnlands Fauna und Flora zu erfahren. Ein besonderes Highlight im Programm war die gemeinsame Schifffahrt nach Tallinn, wo wir nach einer abwechslungsreichen Stadtrundfahrt auch das Seaplane Harbour Museum besuchten. Der Besuch in Tallinn ermöglichte uns auch ein Treffen mit KollegInnen der "Kulturkoffer-Gruppe", die sich zur selben Zeit in Estland traf. Und wenn man Helsinki rund um den 1. Mai besucht, kommt man natürlich nicht umhin die Feierlichkeiten rund um VAPPU mitzuerleben. Dies beinhaltet ein Partygeschehen, das die ganze Stadt erfasst und ein beeindruckendes Vappu-Picknick, bei dem die ganze Stadt auf den Beinen zu sein scheint. Und wie immer kam auch dieses Mal die kulinarische Seite bei unserem Treffen nicht zu kurz – andere Länder – andere Sitten – so auch im kulinarischen Bereich. Alles in allem sagen wir Dank für ein sehr gelungenes, informatives und bereicherndes Lehrertreffen im hohen Norden!

Vom 17.03 bis 23.03.2015 haben sich die Jugendlichen und die Lehrer, die im Projekt Kulturkiosk-Große Museen in großen Städten- teilnehmen, in Graz getroffen. Die jungen Leute im Alter von 14 bis 17 Jahren aus Finnland, Deutschland, Ungarn, Italien, Griechenland, Österreich und Polen haben sich in diesen Tagen gut kennen gelernt, ausgewählte Museen – Kunsthaus und Zeughaus - besichtigt und dort in internationalen Gruppen gearbeitet. In Graz gab es außer der Stadtrallye auch Gruppenführungen durch die Stadt. Während eines Ausflugs nach Wien haben die Jugendlichen sehr schöne architektonische Perlen gesehen u.a. das Belvedere. Im Programm standen auch Besichtigungen mit Führung durch das Kunsthistorische Museum und das Museums-Quartier (Ludwig meets POP). Die Unterkunft in Gastfamilien hat den Jugendlichen auch die österreichische Alltagskultur gezeigt und die große Gastfreundlichkeit der Familien erleben lassen.

Erstellung der Software nach den Wünschen und Anforderungen der Projektinitiatoren. Siehe Antrag vom 30.04.2014 und die begleitende Projektbeschreibung von Ilse Wahl (Projektbeschreibung.pdf vom 10.01.2015), sowie die dazugehörige Korrespondenz und die Checkliste mit Fragen & Antworten aus Januar/Februar 2015. Als vorläufige Beschreibung der Software-Lösung und als Diskussions-Grundlage dient die PowerPoint Präsentation "Wireframe unite – interaktiver Museumsführer".

Auf Einladung von Protypo Peramatiko Gymnasio Panepistimiou Patron (PPGPP) ist die Lehrergruppe aus den Projektschulen nach Patras gefahren, um sich dort an einer Fortbildung zu beteiligen.
In dem PPGPP wird auf die Verwendung von ICT ein großer Wert gelegt. Die LehrerInnen und die SchülerInnen des Gymnasiums haben uns einen Einblick sowohl in die Theorie als auch in die Praxis erlaubt: Vorträge, Workshops waren unter anderem im Angebot. Außerdem haben wir uns auch einige Stunden angesehen. Als Vorbereitung auf die Museumsarbeit bei den zukünftigen Schülertreffen haben wir an zwei Kulturausflügen teilgenommen. Der erste führte nach Olympia, wo wir eine Führung mit Schwerpunkt Museumpädagogik hatten, der andere in das Archäologische Museum Patras. Im Laufe des Aufenthaltes in Patras haben wir ein Koordinatortreffen gehabt, wo wir über wichtige Projektfragen diskutiert haben. Unter anderem haben wir die Termine der nächsten Treffen festgelegt und eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit mit einer Expertin unterschrieben. Wir haben die ganze Zeit die griechische Gastfreundschaft genossen, viele leckere Spezialitäten ausprobiert, und natürlich das griechische Temperament kennengelernt.
Da sich die Projektmitglieder noch nicht so oft getroffen haben, haben die griechischen Gastgeber Kennenlern- und gemeinschaftsbildende Spiele vorbereitet, was zur harmonischen Zusammenarbeit und Teambildung viel beitragen hat. Vielen Dank für die gewissenhafte Vorbereitung des Treffens.
Gyöngyi Nemcsics und Rita Szilágyi, Ungarn,Budapest





Motivation, das Projekt für den interaktiven Museumsführer zu unterstützen:
Ein sehr anspruchsvolles digitales Konzept zur Förderung der grenzüberschreitenden digitalen und sprachlichen Bildung. Die Verbindung von analog-Unterricht in Schulen und bei Museumsbesuchen und die von Lehrern und Schülern gemeinsam gestalteten digitalen Inhalte erlauben eine hervorragende Umsetzung des "blended Learnings".

In Stichworten:

  • Interaktive Inhalte
  • Einsatz mobiler Endgeräte
  • Mehrsprachigkeit
  • Grenzüberschreitende digitale Bildung und Vernetzung von Schulen und Schülern.
  • Erstellung von digitalen Inhalten, die mit Audio und Video unterstützt werden.
  • Erstellung von Video-unterstützten Lerneinheiten die mit Tests, einem Quiz und/oder einer weiteren digitalen Projektarbeit online zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Möglichkeit Museumsbesuche zum Beispiel in Form von sogenannten Webinaren auszustrahlen und für die spätere Verwendung zu speichern und zu verarbeiten.
  • "Live"-Unterricht aus dem Museum.
  • Verbindung von Kunst und Museum mit Unterrichtsfächern, die auf den ersten Blick nichts mit Kunst und Museum zu tun haben. Physik, Chemie oder Biologie zum Beispiel bei einem Museumsbesuch im Rahmen einer Ausstellung über Leonardo da Vinci abzuhalten.

Art der Unterstützung durch Sicher-im-Inter.net:

  • Im Rahmen von unite.foundation wird eine spezielle unite Software-Lösung erstellt und dem Projekt unbefristet und kostenlos zur Verfügung gestellt. Die benötigte IT-Infrastruktur wird ebenfalls gesponsert.
  • Mögliche Anbindung an die Initiative "Stadt, Land, digitales Bildungs-Netz" und Kooperation mit "I Invent Technology".
  • Öffentlichkeitsarbeit mittels Pressemitteilungen, Presseterminen und möglichen Auftritten im Rahmen von Messen, welche die digitale Bildung in den Vordergrund stellen, wie zum Beispiel die Learntec 2016.

Liebes Team!
Nun haben wir die Zustimmung der Europäischen Kommission für unsere beantragten Projekte (s. ausführliche Projektbeschreibung "Kulturkiosk" im PDF-Anhang) bekommen und stehen damit vor dem Problem, für unser angestrebtes Produkt, einen interaktiven Museumsführer von Schülern für Schüler bzw. Jugendgruppen, eine geeignete Software zu finden, die es uns ermöglicht, den Museumsführer als OER zu veröffentlichen. Wir stellen uns ein Programm vor, mit dem wir
– ein klares übersichtliches Layout planen können,
- Templates erstellen können, die es uns ermöglichen, unser multimediales/interaktives Material zu verarbeiten und in einem einheitlichen Layout zu veröffentlichen,
- Usern den Download unseres Materials zu ermöglichen und zur Mitarbeit am Museumsführer zu motivieren.
– User sollen weiteres Material zu den von uns gewählten oder weiteren Museen hochladen/ergänzen können.
Das Ganze wollen wir natürlich nicht nur auf Deutsch, sondern außerdem in allen Partnersprachen (Eine Projektgruppe mit 7 Schulen aus 7 Ländern, die Partnersprachen neben Deutsch und Englisch sind Finnisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Ungarisch.) Sie sehen, wir sind auf der Suche nach einer eierlegenden Wollmilchsau. Da wir alle Vergleichbares noch nicht gemacht haben, benötigen wir dringend Ihre Unterstützung um unser (vielleicht doch zu) ehrgeiziges Projekt zu verwirklichen.
Mit herzlichem Dank im Voraus und freundlichen Grüßen
Ilse Wahl

Am 3. Dezember 2014 findet in Berlin im Rahmen der Online Educa 2014 (http://www.online-educa.com) das Schoolforum statt. Auf dem Programm steht ein Vortrag von Thomas Pilz von sicher-im-Inter.net.

Titel des Vortrags: Wie lockt man deutsche Schulen hinter dem e-Mond hervor?

Das Team wirbt für sich mit dem Slogan: "Theoretisch können wir praktisch ALLES..."

Und darüber hinaus gibt es im Flyer ein Angebot, das ich auf keinen Fall ausschlagen kann:
"Wir unterstützen nach Kräften Ihre digitalen Bildungsinitiativen. Ganz gleich, ob Sie als engagierter Lehrer mit Kollegen Ihres Fachbereiches ein eigenes digitales Schulbuch erstellen möchten… Überzeugen Sie uns von Ihrer Idee und Ihrem Konzept und wir unterstützen Sie mit unseren Software-Lösungen - völlig kostenlos im Rahmen der Pilotphase unserer Bildungsprojekte."

Da ich (Ilse Wahl) für das Erasmus+ Projekt "Kulturkiosk" auf der Suche nach einer Softwarelösung bin, die einfach ALLES kann, bin ich hier vielleicht am Ziel meiner Suche angekommen... Also, an die Tasten, fertig, los!

Schnell ist die Email mit meinem Anliegen geschrieben und schon am selben Tag kommt die Antwort von Thomas Pilz: "...ein sehr interessantes Projekt haben Sie da. Was die Softwareseite angeht, behaupte ich jetzt mal vorab - ist das lösbar."

Die Umsetzung unseres Plans, einen interaktiven Museumsführer als OER zu verfassen, rückt damit tatsächlich in greifbare Nähe...

Das erste offizielle Treffen wurde von der Kurt-Tucholsky-Oberschule organisiert, gleich nach dem Jubiläum 25 Jahre nach dem Mauerfall. Einige Kollegen hatten sich schon in Neapel getroffen, aber jetzt hatten wir die Gelegenheit, auch neue Bekanntschaften zu schließen und uns mit dem Thema Museumsarbeit gründlich auseinanderzusetzen. Da es unser erstes Treffen war, gab es sehr viel Organisatorisches und auch Rechtliches zu besprechen, was teilweise ziemlich anstrengend war. Am besten waren aber die Museumsbesuche: Sowohl das Museum für Gegenwartskunst Hamburger Bahnhof als auch das Naturkundemuseum in der Nacht haben mir sehr gefallen. Berlin als Stadt war den meisten schon bekannt (viele Kollegen sind ja Deutschlehrer). Diesmal haben wir aber etwas Neues und ganz Interessantes gesehen: die Berliner Unterwelten. Was mich besonders gefreut hat, sind die vielen Diskussionen mit den Kollegen aus verschiedenen Ländern: es ist wirklich von Vorteil, dass man im Laufe dieses Projekts viele Leute persönlich kennenlernt.

Niina Ikonen, Finnland
Unser erster gemeinsamer Abend
Zur Vorbereitung eines Projektes zu großen Museen (Arbeitstitel) reisten am 7. März 2014 16 Lehrerinnen und Lehrer aus 7 Ländern nach Neapel, eingeladen von Pietro Pavanini, der das gesamte Treffen plante. Nachdem alle im Hotel eingetroffen waren, brachen wir zu einem Rundgang durch die Umgebung des Hotels auf.Zum Kennenlernen war für den Abend ein großer Tisch im Nachbar-Restaurant bestellt und bei neapolitanischer Pizza Margherita und Frittiertem (Fritto misto) und je nach Gusto Wein oder Bier kamen wir uns näher.

8. März 2014 An die Arbeit
Morgens beginnt die Arbeit in Gruppen, so wie sie sich in der Vorbereitungs-phase zusammen gefunden haben. Zunächst müssen im Kalender alle Ferien-, Feier- und Prüfungstage eingetragen werden und es bleiben kaum noch Zeiten, die für Treffen genutzt werden können. In den Gruppen werden die verschiedenen möglichen Aktivitäten, Termine für Treffen, gemeinsame Treffen aller vier Gruppen besprochen und heiß diskutiert. Am Nachmittag gehen wir auf einen Altstadtrundgang mit Lucio und erfahren dabei vieles über die Geschichte Neapels.

9. März 2014 Ausflug nach Procida
Am Morgen geht es mit der Bahn zum Golf von Neapel und von dort mit dem Schiff zur Insel Procida. Unter Leitung eines ortskundigen Führers machen wir einen Rundgang über die wunderschöne Insel und schließen den Ausflug mit einem Picknick bei einer österreichischen Kollegin ab, die sich dort niedergelassen hat Jede hat aus ihrer Heimat eine Spezialität für eine Picknick-Büffet mitgebracht.

10. März 2014 Arbeit am Projektantrag
Gleich am Morgen ging die Arbeit im Liceo Mazzini weiter, um so viel wie möglich am vorläufigen Antrag vorzubereiten. Die Schüler und Schülerinnen von Pietro Pavanini hatten ein Büffet für uns vorbereitet, bei dem sich die Tische unter der leckeren Last beinahe bogen. Den Tag beendeten wir mit einem gemeinsamen Essen in einer urigen Pizzeria "da Nennella" und anschließendem Spaziergang durch Neapel. Dann hieß es Abschied nehmen und es blieb die Vorfreude auf eine gemeinsame Projektzeit.

Ilse Wahl, Berlin, Deutschland

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