Kulturkiosk

Der Kulturkiosk – als Namensgeber des Projektes – ist eine rote Holzhütte mit klappbaren Wänden, die an einer Seite scheinbar im Erdboden versinkt. Künstlern aus der ganzen Welt diente er als Anregung. Sie füllten diesen „Kiosk“ mit ihren Arbeiten, banden ihn in interaktive Kunstaktionen ein und stellten ihn in den Mittelpunkt ihrer Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. So führte sein Weg durch Europa bis auf einen Berliner Schulhof. Nun wurde der Kulturkiosk neben seiner künstlerischen Nutzung durch Schülerinnen und Schüler auch auf einer symbolischen Ebene zum zentralen Motiv unseres Projektes.

Kulturkiosk I und II

Das Projekt-Tagebuch

17. bis 23. April 2018 – Projekttreffen in Taormina

 

Die TeilnehmerInnen aus Österreich-Ungarn trafen am 17.4. durch einen verzögerten Abflug aus Zürich leider verspätet ein und konnten daher nicht am gemeinsamen Abendessen teilnehmen.

Gleich am nächsten Tag fand der spannende Ausflug auf den Ätna statt. Obwohl wir vorbereitet waren und laut Vorgabe Anorak, Mütze, Handschuhe und Bergschuhe angezogen hatten, waren wir doch überrascht von den -2 Grad und den Schneemassen auf dem 3340 Meter hohen Vulkan. Das Begehen des teils dampfenden, teils schneebedeckten Berges war eine beeindruckende Erfahrung. Leider wurde der Ausflug überschattet von dem Sturz und der Armverletzung von Anna, was uns gezeigt hat, dass das Gehen auf dem rutschigen Gelände doch nicht ungefährlich ist. Aufwärmen und stärken konnten wir uns auf der Hütte „Sapienza“, wo wir zum ersten Mal die Cannoli zu kosten bekamen.

Am Donnerstag, 19/4, Empfang in der Schule durch Schuldirektor Luigi Napoli, der sehr herzlich war, sowie die sehr vielfältigen Präsentationen der TeilnehmerInnen aus den 7 Ländern.

Die große Überraschung war dann das Mittagsbuffet, das so luxuriös wie in einem Fünfsternehotel war. Besonders schön fand ich auch, mit welcher Perfektion von den jungen KellnerInnen serviert wurde. Das Essen – ein Genuss!

Dann begann die Arbeit in den Gruppen, die sich jeweils aus einem Teilnehmer/einer Teilnehmerin der 9 Partnerschulen zusammensetzten.

Am Abend wurden wir GastlehrerInnen von den GastgeberInnen zu einem Essen in einem wunderbaren Fischrestaurant in Letojanni eingeladen. Das Essen war „eccellente“ und dank der schönen sizilianischen Musik waren alle in bester Stimmung und es wurde sogar getanzt – zum Erstaunen der anderen Gäste im Lokal!

Am Freitag, 20/4, wurde in der Schule fleißig gearbeitet, nur unterbrochen von einem phantastischen Mittagsbuffet. Die Cannoli und Arancini wurden von Tag zu Tag beliebter!

Am Nachmittag unternahmen wir einen Ausflug nach Taormina, der „Perla“ von Sizilien. Eine sehr nette Führerin zeigte uns diese schöne Stadt, besonders beeindruckend war der Besuch im griechischen Theater, von dem man einen wunderbaren Blick auf das Meer und den Ätna hat, sofern er sich zeigt, was bei uns nicht der Fall war.

Am Samstag, 21/4, wurden die Gruppenarbeiten in der Schule fortgesetzt, wieder gekrönt von einem exzellenten Mittagsbuffet.

Am Nachmittag gab es schließlich die Präsentationen der Ergebnisse der Gruppenarbeiten zum Thema Weltnaturerbe Ätna, die wirklich sehr beeindruckend waren und von den SchülerInnen auf der Bühne sehr professionell vorgestellt wurden. Im Anschluss an die Preisverleihung für SchülerInnen, die sich in der Arbeit besonders profiliert haben, durften wir einen Kunstgenuss erleben, nämlich ein Konzert des Orchesters von Taormina. Wunderschön!

Sonntag, 22/4, verbrachten die LehrerInnen bei einem gemeinsamen Ausflug zur Villa Romana del Casale mit den schönsten Mosaiken, die ich je gesehen habe. Danach gab es ein gutes Essen in einem Hotel in Piazza Armerina. Während wir geschützt beim Essen saßen, gab es draußen Weltuntergangsstimmung mit Hagel!

Aus Wettergründen musste die Besichtigung der Altstadt entfallen und stattdessen besuchten wir ein Designer Outlet, wo die meisten von uns fündig wurden.

Zum Abschluss trafen wir uns im Hotel zu einem gemütlichen Beisammensein und Feedback und verabschiedeten uns wehmütig voneinander.

Die meisten von uns mussten am nächsten Tag früh die Heimreise antreten. Polen, Ungarn und Österreich hatten einen gemeinsamen Flug nach Frankfurt, dort jedoch verzögerten sich viele Flüge durch schwere Gewitter. Spät, aber doch sind alle gut nachhause gekommen und freuen sich auf die nächste Reise nach Danzig.

Grazie per l’ospitalità!

Doris Reichelt, Austria

27. Februar bis 5. März 2018 – Projekttreffen in Graz

 

Auf Einladung des Bundesgymnasiums Rein trafen sich vom 27. Februar bis 05. März 2018 Lehrer und Schüler des Projektes KULTURKIOSK II in der schönen Stadt Graz. Dies war das zweite Treffen mit Schülern. Wegen unerwarteten Wetterverhältnissen (es hat in Süditalien geschneit und alle Flüge sind gestrichen worden!) kam die Delegation aus Neapel erst einen Tag später an.

Am Mittwoch wurde die ganze Gruppe im schönen Festsaal des BG Rein von Frau Direktor Renate Oswald und der Administratorin Frau Margit Moravi empfangen. Danach haben die Gäste sich und ihre Heimat vorgestellt.

Die nächsten zwei Stunden hat ein Experte der Stadtbaudirektion die UNESCO-Welterbestätten in Graz präsentiert. Den Rest des Tages haben die Schüler in ihren Workshop-Gruppen verbracht und sich auf den Besuch der Welterbestätten vorbereitet. Eine Gruppe hat sich intensiv mit dem Thema Evaluation beschäftigt und ein neues Projektevaluationstools erarbeitet. Alle Lehrer und Lehrerinnen hatten auch die Möglichkeit, an einer Führung durch das Zisterzienserstift Rein teilzunehmen. Viele fanden die Stiftsbibliothek und -kapelle besonders beeindruckend.

Der Donnerstag war der Materialsammlung gewidmet. Am Vormittag bekamen die Gäste und ihre Gastgeber eine Führung durch die Grazer Altstadt, die zum UNESCO Welterbe gehört. Auf dem Programm stand auch der Empfang durch die Vertreterin des Bürgermeisters im Grazer Rathaus. Im Anschluss daran wurde den Gästen ein reichliches, warmes Buffet angeboten, was den Gästen an einem sehr kalten (-18°C) Frühlingstag sehr gefiel.

Den Nachmittag verbrachte die Gruppe im barocken Schloss Eggenberg, das ebenfalls zum UNESCO Welterbe gehört. Die Führung war sehr interessant, so wie auch die Räume, zum Beispiel der Planetensaal und das Münzkabinett.

Am Freitagmorgen haben die Schüler das gesammelte Material in der Schule nachgearbeitet. Nach dem Mittagessen in der Stiftstaverne ist die ganze Gruppe in die Stadtmitte gefahren, um dort an einer Graz-Rallye teilzunehmen.

Früh am Samstagmorgen saßen alle munter im Bus und konnten kaum warten, bis sie am Ziel waren: in der Zotter Schokoladenmanufaktur. Zuerst wurde durch einen Film gezeigt, wie Fair-Trade-Schokolade entsteht. Dann tauchte die ganze Gruppe auf einer Verkostungstour in die Welt der Schokolade ein.

Am Nachmittag wurde die Arbeit in der Schule wieder fortgesetzt. Um 18 Uhr sind auch die Gastfamilien gekommen, und die Schüler haben ihnen die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert. Anschließend konnten alle wieder ein leckeres Buffet genießen.

Der Sonntag war ein Familientag, den die Schüler gemeinsam mit ihren Gastgebern verbringen konnten. Für Lehrer wurde ein Ausflug in die Südsteiermark organisiert. Dort hatten wir die Gelegenheit, zwei Bauernhöfe zu besuchen und die zauberhaften Landschaften zu bewundern. Wir durften auch selbst kreativ sein und ausprobieren, wie man Brot backt und T-Shirts bedruckt, mit einem Kulturkiosk-Logo natürlich.

Es war wieder ein sehr schönes Treffen mit interessanten Begegnungen und vielen neuen Ideen. Vielen Dank an alle Kollegen und Schüler und ganz besonders an das Grazer Team.

Auf Wiedersehen in Taormina!

Niina Ikonen

15. bis 20. November 2017 – Projekttreffen in Budapest

 

Am 15. November 2017 war es endlich soweit… Mit der Reise nach Budapest begann offiziell das neue Abenteuer, das Erasmus+ Projekt “Kulturkiosk 2”. Endlich, nach vielen Mails, Chats und einer Koordinatoren-Online-Konferenz, treffen wir uns live für sechs Tage in der wunderschönen Hauptstadt Ungarns.

Ein Tag davor sind schon zwei Delegationen (Berlin und Taormina) angekommen und haben den Schülern die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gezeigt.

Die Gruppe der neun Delegationen aus sieben europäischen Ländern war mit 38 Schülerinnen und Schülern, 18 Lehrern und zwei Schulleitern (aus Griechenland und Italien-Taormina), die beim Karinty Frigyes Gymnázium zu Gast waren, wirklich sehr groß.

Das Programm sowohl für die Lehrer als auch für die Schüler war sehr umfangreich. Am Ankunftsabend trafen sich die Lehrer in einem wunderbaren typisch ungarischen „Etterem“. Meine Schule und die aus Delmenhorst sind die zwei neue Schulen im Projekt, aber wir fühlten uns sofort völlig integriert in die alten “Kulturkiosk”-Gruppe!

Am nächsten Morgen war der offizielle Empfang in der Schule: Alle Delegationen haben sich vorgestellt, ihren Beitrag zu den Präsentationen gezeigt und vorgetragen. Einige Schüler des Orchesters des Budapester Gymnasiums haben gesungen und Musik gespielt. Danach gab es eine sehr interessante interaktive Vorlesung von Zita Bárdos, einer Vertreterin des Ministerpräsidentenamtes und Expertin für Weltkulturerbe, in englischer Sprache. Nach dem Mittagessen in der Mensa wurden Spiele und verschiedene Tätigkeiten für die Teambildung gemacht, später folgten die Schülerkonferenz und dann die 1. Koordinatoren-Sitzung.

Die Arbeit wurde auch in den folgenden Tagen fortgesetzt. Am Freitag war eine Stadtbesichtigung und Materialiensammlung in zwei Gruppen (Budaer Burg, Donauufer) mit Führung in englischer und deutscher Sprache.

Am Samstag wurde das Material in der Schule bearbeitet und es folgten Kurzpräsentationen. Für die Koordinatoren fand die 2. Sitzung statt. Am Nachmittag gab es einen Ausflug für die gesamte Gruppe in den Memento Park.

Den nächsten Tag, Sonntag, haben die Schüler mit ihren Gastgeber-Familien zusammen verbracht. Die Budapester Gastgeber haben für die Lehrer nach der 3. Koordinatoren-Sitzung einen Tagesausflug nach Gödöllő organisiert. Es gab ein gemeinsames Mittagessen und einen Schlossbesuch mit Führung. Es war ein sehr schöner Tag…

Der Abschied am nächsten Tag (20.11.) fiel den Schülern schwer: Da flossen bei einigen sogar Tränen.

Danke an das Budapester Team für die schöne gemeinsame Zeit, für die perfekte Organisation und für ihre Gastfreundschaft… Der Einstieg in „Kulturkiosk 2“ war wirklich super!

Auf Wiedersehen in Graz

Fara Illiano

01. – 05. Juni 2017 - Projekttreffen in Gdansk

 

 

 

Vom 1.-5.Juni 2017 trafen wir uns im wunderschönen Gdansk, um unseren Abschlussbericht zu formulieren. Katarzyna Slaba hat ein Hotel in wunderbarer Lage am Meer ausgesucht. Das Wetter bot hervorragende Voraussetzungen, in Ruhe unsere drei Projektjahre Revue passieren zu lassen.
Zunächst hatten wir wie gewohnt eine Koordinatorensitzung, in der vom Besuch der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel an der Partnerschule in Berlin erzählt wurde und wir uns über den Stand unseres Nachfolgeantrags Kulturkiosk II informierten.
Ganz der Tradition folgend besuchten wir in diesen Tagen gemeinsam das Soldiarnocz-Museum und das neu eröffnete Museum über den 2. Weltkrieg. Beide Museen hinterließen bleibende Eindrücke.
Wir genossen die Gemeinsamkeit und halfen einander beim Ringen um treffende Formulierungen für den schwierigen und umfassenden Abschlussbericht.
Den Abschiedsabend hat unsere polnische Gastgeberin in einem schönen Restaurant am Meer organisiert. Jedes Land bekam zur Heimreise ein Heft geschenkt, das ähnlich dem Geschenk an Frau Merkel über unser gesamtes Projekt einen Überblick gibt.
Anja Bohn

22. Mai 2017 - Besuch von Kanzlerin Merkel in Berlin

Der 22. Mai 2017 war ein ganz besonderer Tag für die Partnerschule in Berlin. Anlässlich des Europatages besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Kurt-Tucholsky-Oberschule. Auch die Kuratorin des Museumsführers Ilse Wahl und Heike Schaffarzyk (Sicher-im-Inter.net), die unsere Webseite finanziert und gestaltet, waren gekommen, um diesen Tag mit uns zu erleben.
Mit großem Interesse und hoher Wertschätzung verfolgte die Bundeskanzlerin die Präsentationen der Schüler und stellte viele Fragen, die ein hohes Maß an Verständnis für die Projektarbeit und die wichtige Arbeit der Lehrer und Schüler unserer Schule zeigten.
Die Teilnehmer unseres Projektes “Kulturkiosk” gaben Einblick in ihre Arbeit während der letzten drei Jahre und ließen Frau Merkel eine interaktive Aufgabe aus dem Museumsführer lösen, die die Schüler gemeinsam mit den Gästen aus den Partnerländern für das Menschenmuseum Berlin erstellt hatten. Die Partnerländer hatten eine Grußbotschaft für Frau Merkel erstellt: https://youtu.be/dl47WRnjkk0
In der darauffolgenden Podiumsdiskussion beantwortete die Bundeskanzlerin den Schülern in sehr herzlicher Atmosphäre aktuelle Fragen der Weltgeschichte.
Zum Abschied wurde das Maskottchen unserer Reisen, der KTO-Bär und ein Projektbuch überreicht. Wir erhielten auch eine Widmung der Kanzlerin für unser Exemplar.
Im Zuge des Tages sind eine ganze Reihe Pressebeiträge entstanden, die unser Projekt erwähnen.

Das Video des Bundespresseamtes über den Besuch von Kanzlerin Merkel finden Sie hier: https://youtu.be/O6-uLQO-fsc

Anja Bohn

27.04.-03.05. 2017 - Projekttreffen in Helsinki

Das letzte Schülertreffen fand von 27.04. bis 3.05. in Helsinki statt. Die Teilnehmer der 6 beteiligten Partnerländer landeten am 26. und 27. April auf dem Flughafen Vantaa, wo die Gastgeber ihre Gäste sehr freundlich empfingen. Noch am Abend des 27. trafen sich die Koordinatoren und die Begleitlehrer in einem gemütlichen Restaurant, wo die Gäste von der Schulleitung der finnischen Partnerschule begrüßt und das letzte Projekttreffen eröffnet wurde.

Das offizielle Programm begann am 28.04. mit der Begrüßung der Gäste in der Schule, Oulunkylän yhteiskoulu. Hier hatten wir die Möglichkeit eine interessante Präsentation von dem Konrektor der Schule über das finnische Schulsystem, über die Schule und über die Geschichte von Finnland anzuschauen. Frau Iiris Kajas, eine Mitarbeiterin der finnische Nationalagentur CIMO besuchte auch an diesem Tag unsere Partnerschule, und hielt über die Ziele und die Ergebnisse der Nationalagentur (im Bezug auf Erasmusprojekte) eine Präsentation. Nach den Vorstellungen der Schüler der Gastgeberschule (Musik und Tanz) fand die Vorstellung der Gastschulen statt. Die Schüler der einzelnen Projektstaaten brachten Vorstellungsvideos und Quiz über ihre Länder mit, und einigen tanzten auch.

Nach der Vorstellung hatten die Schüler die Möglichkeit sich einander näher kennen zu lernen in Form von gruppendynamischen Aktivitäten. Das war sehr schön zu sehen, dass zwischen den Schülern – die schon miteinander arbeiteten – einander gut kennen gelernt hatten inzwischen richtige Freundschaften entstanden waren. Während der gruppendynamischen Aktivitäten hatten die Koordinatoren die erste Möglichkeit eine Koordinatorensitzung zu halten.

Nach dem Mittagessen in der Schulkantine besuchte die ganze Gruppe die Stadt, Helsinki. Die Stadtführung der Schüler wurde von den finnischen Schüler organisiert, wobei sie nicht nur die finnische Hauptstadt, sondern auch die Seefestung Suomenlinna besuchten. Inzwischen nahmen die Lehrer auch an einer sinnvollen Stadtführung teil.

Am Samstag fand die Arbeit in den vorher ausgewählten zwei Museen statt. Eine Gruppe besuchte das Designmuseum, die andere das Naturkundemuseum LUOMOS. In beiden Museen nahmen die Teilnehmer an einer Führung teil, lernten mit Hilfe der deutschen Schüler die Applikationen kennen und hatten dann noch Zeit Ideen zu sammeln und Fotos zu machen. Die Arbeit wurde in den Museen von Museumpädagogen begleitet. Nach der Ideensammlung bildeten die Schüler internationale Gruppen, in denen sie später arbeiten mochten.

Am Sonntag fuhr die Gruppe in den Nationalpark Nuuksio. Wir besuchten das Naturzentrum Haltia und wanderten mit Führung auf dem Gebiet des Nationalparks. Das Wetter überraschte uns mit 5 cm Schnee, was für alle ein großes Vergnügen bedeutete. Das gemütliche Mittagessen war auch in der Natur, in einer Zeltkote. Nach dem erlebnisvollen Ausflug besuchten die Lehrer das Restaurant LÖYLY am Meer, wo wir nicht nur den köstlichen finnischen Spezialitäten ausprobieren sondern auch die malerische Aussicht genießen konnten.

Der Montag war der Familientag, wenn die Schüler die Möglichkeit hatten, mit der Gastgeberfamilie das finnische Maitagfest (Vappu) zu feiern. Viel von den Familien besuchten Verwandten und Bekannten oder sie hatten selbst Besuch zu Hause, und einige organisierten einen Ausflug mit ihrem Gast in der Nähe der Hauptstadt. Selbst die Lehrer nahmen an einem fantastischen Ausflug teil. Wir fuhren nach Mustio, wo wir nicht nur ein schönes Schloss, sondern auch eine richtige finnische Sauna besuchen konnten.

Am Dienstag setzte sich die Arbeit in der Schule fort. Die Materialien, die in den Museen gesammelt wurden, wurden an diesem Tag bearbeitet. Alle Schüler arbeiteten in den vorher zusammen gestellten Gruppen und erabeiteten die Aufgaben (mit Hilfe der Applikationen) für den Museumsführer.

Nach dem Mittagessen in der Schule fanden die Präsentationen der Ergebnisse und die Abschlussveranstaltung statt. Wie immer wurden die Schüler, die in dieser Woche am besten arbeiteten, wurden ausgezeichnet und die Gäste konnten sich den Gastgebern für diese tolle Woche noch einmal danken. Nach dem Abschied besuchte die ganze Gruppe die berühmte Fazer Schokoladenfabrik, wo die Besucher die Geschichte der Fabrik und der Herstellung der Schokolade interaktiv kennen lernen konnten.

Der Mittwoch war der allgemeine Abreisetag, wo die Tränen auch nicht fehlten. Als ich den schweren Abschied der Schüler sah, dachte ich daran, dass unser Projekt seine Ziele wirklich erreicht hat, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler aus diesen sieben europäischen Ländern war noch nie so präsent.

Rita Szilágyi

 

07. – 13. März 2017 - Projekttreffen in Berlin

Dienstag , der Anreisetag

Am 07.03.17 sind am Abend schon alle Projektgruppen in Berlin angekommen. Die Jugendlichen sind in ihren Gastfamilien freundlich aufgenommen worden. Die ersten Freundschaften entstanden.

Die Lehrer trafen sich am Abend im Restaurant „Alte Schule“. Dort haben wir bei netter Atmosphäre schön gegessen, und auch die Pläne für die kommende Projektwoche besprochen.

Mittwoch der Kennenlernentag

Am Mittwochvormittag trafen sich alle Teilnehmer in der Kurt-Tucholsky-Oberschule. Zuerst wurden die kreativen und interessanten Länderpräsentationen vorgestellt. Dann wurden Spiele und verschiedene Tätigkeiten für die Teambildung gemacht . Am Nachmittag haben alle Schüler und die Lehrer, die Berlin noch nicht so gut kannten, an einer von Schülern der KTO geführten Stadterkundung teilgenommen, und die Lehrer, die die Stadt schon gut kannten, durften an einer thematischen Stadtführung im Stadtteil Plenzauer Berg teilnehmen.

Donnerstag, der Museumstag

Der Donnerstag fing im Fernsehturm an. Dann begann die Arbeit in den Museen. Die Gruppe I hat das Jüdische Museum besucht, und die Gruppe II das Menschenmuseum und die Gruppe III das Computerspielemuseum. Alle drei Gruppen haben in ihren Museen eine Führung bekommen, anschließend sind die Schüler in den Ausstellungen in kleineren Gruppen herumgegangen, um Ideen , bzw. Material für die späteren Arbeit zu sammeln. In dem Museum ging es noch weiter, weil die Schüler sich noch für Applikationen entscheiden mussten, mit denen ihre Aufgaben am besten verwirklicht werden können.

Freitag , der Arbeitstag

Freitag war ein Arbeitstag im Roten Rathaus . Die Gruppe bekam einen großen Saal mit Wi-Fi, wo sie in voller Ruhe arbeiten konnten. Da wurde das am vorigen Tag gesammelte Material bearbeitet. Es bestand noch die Möglichkeit, in die Museen zurückzugehen, falls es sich herausgestellt hat, dass die Gruppe noch Informationen, Bilder usw. braucht. Am Ende der Arbeit mussten die Schüler alle Aufgaben hochladen. Nach einer Führung durch das Rote Rathaus hat Herr Senator Lederer im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Gruppe empfangen. Alle Länder haben für die Diskussion eine Person (SchülerIn) delegiert. In der Diskussion ging es um den Sinn, um die Erfahrungen, Vorteile und Schwierigkeiten dieses Projektes.

Samstag , die Abschlussveranstaltung

Samstag war der letzte Tag in der Schule . Diesmal haben wir zusammen gekocht. Die Ländergruppen haben schon zu Hause entschieden, was sie kochen werden. Die meisten Zutaten wurden vor Ort von den Gastgebern besorgt. Während die Koordinatoren eine Besprechung hatten, haben die Schüler mit den anderen Lehrern in der Lehrküche das internationale Mittagessen zubereitet.

Nach dem Essen fand in der Aula die Abschlussveranstaltung statt. Alle Gruppe präsentierten ihre Arbeit und zum Abschluss zeigte eine Abiturientin der KTO eine Präsentation über unser Projekt, die allen bewusst machte, wie viel Arbeit wir schon geleistet haben und wie gut sich alle schon kennen gelernt haben. Die multimediale Präsentation war das Ergebnis einer Forschungsarbeit über unser Projekt.
An diesem Abend gab es noch ein allerletztes gemeinsames Programm, nämlich die „Nacht im Museum“, im Naturkundemuseum. Nur für uns öffnete das Museum an diesem Abend.

Sonntag, der Familientag

Die Schüler haben den Tag mit interessanten Programmen mit den Gastfamilien verbracht.

Für die Lehrer haben die Berliner Gastgeber einen Tagesausflug nach Wittenberg vorbereitet. Aus technischen Gründen (Probleme bei der Deutschen Bahn)konnte dieses Programm leider nicht verwirklicht werden. Stattdessen sind wir nach Potsdam gefahren. In Potsdam haben wir ua. eine sehr wertvolle und interessante Impressionisten-Bilder-Ausstellung besucht.

Montag , der Abreisetag

Das war der Tag die Heimreisen für alle Gruppen. Allerdings gelang es nur der polnischen Gruppe pünktlich nach Hause zu reisen. Alle anderen Gruppen blieben einen Tag länger in Berlin und konnten nur unter großen Schwierigkeiten abreisen, da das Personal an den Berliner Flughäfen streikte.

So saßen die Lehrer bei einem Kaffee zusammen und konnten an diesem Tag unser Folgeprojekt auf den Weg bringen. Der Antrag für „Kulturkiosk II – Schüler für Schüler“ konnte so pünktlich eingereicht werden.

Dienstag, die schwierige Abreise

Finnland-> Zug bis Hamburg-> Flug nach Helsinki

Italien-> Zug bis Prag -> Flug nach Neapel

Ungarn-> Zug

Österreich -> Zug

Griechenland 1. Zug bis Frankfurt -> Athen, 2. Flug einen Tag später, da Ryanair Streikbrecher eingeflogen hatte

04. - 10. November 2016 - Projekttreffen in Neapel

Auf Einladung des Liceo Statale Giuseppe Mazzini aus Neapel/Italien trafen sich vom 04. bis 10. November 2016 LehrerInnen und SchülerInnen des Projektes KULTURKIOSK in der weltberühmten Hafenstadt Neapel. Dies war das fünfte Treffen mit Schülern. Obwohl laut Jahreszeit der „Winter“ eingetreten war, die Sonne des Südens hieß uns vom ersten Moment an willkommen! Während unseres Aufenthalts gab es ab und zu mal Regenfälle, die aber kurz waren, nur damit wir nicht vergessen, in welcher Jahreszeit uns befinden! Schon am ersten Abend (am Freitag) hatte die Lehrergruppe die Gelegenheit neapolitanische Gerichte in einem traditionellen Restaurant auf der Piazza Dante zu genießen!

Am Samstag wurde der Empfang der KULTURKIOSK-Gruppe in der Aula Magna der Schule organisiert. Ein Balletstück von den Italienischen Schülerinnen war der Anfang der Feierlichkeiten. Mitglied dieser Balletgruppe war auch ein Mädchen mit Down-Syndrom, das aber wunderbar im Team integriert wurde! Es folgten die Präsentationen der Schulen, die vom Treffen zum Treffen kreativer und innovativer sind! Der Tag endete mit einer gemeinsamen (Schüler und Lehrer) Stadtrundfahrt mit einem Bus von City Sightseeing! Es war eine geniale Idee des Neapel-Teams, das von allen Seiten (Schüler und Lehrer) sehr geschätzt wurde.

Der Sonntag beinhaltete für die Lehrergruppe einen Ausflug zu den Phlegräischen Feldern, Führung im Museum des Schloss Baia, Besichtigung der Ausgrabungen in Cuma und des Tempels von Serapis in Pozzuoli. Der Ausflug endete mit dem Besuch des Kraters Solfatara. Sehr beeindruckend! Eine sehr nette und hilfsbereite Person begleitete uns an diesem Tag, der Archäologe Tommaso Wenner. Mit seinen ausführlichen Informationen konnten wir einen besseren Einblick an all diese Sehenswürdigkeiten bekommen.

Der Montag (Vormittag und Nachmittag) war den Museen gewidmet: Die eine Schülergruppe mit den begleitenden Lehrern besuchten das Archäologische und die andere das Paläontologische Museum. Die Arbeitsweise war in beiden Museen gleich: Erst fand eine Führung statt und danach folgte ein Workshop. Die Schüler (verteilt in kleineren gemischten Gruppen aus den verschiedenen Ländern) mussten dann alleine Fotos, Daten, Informationen sammeln, um ihre Arbeit zu vollenden.

Am Dienstagvormittag haben Schüler und Lehrer die Altstadt Neapels näher kennen gelernt. Die Schüler nahmen an einer Stadtrallye und die Lehrer an einer Stadtführung teil. Vor dem Mittagessen sind wir im Rathaus vom Stadtrat Herrn Vernetti empfangen worden.

Am Nachmittag wurde die Museumsarbeit in der Schule weiter fortgesetzt.

Am Mittwochvormittag fand der gemeinsame (Schüler und Lehrer) Ausflug nach Pompeji statt. Es gaben zwei parallele Führungen: auf DE und auf EN!

Zurück in der Schule, vor der Abschiedsparty, gab es noch Zeit für eine weitere Fortsetzung der Museumsarbeit von den Schülern.

Das Neapel-Treffen endete sehr musikalisch! Das Duo Paola Catalano und Francesco Marino, besser bekannt als „Posteggiatori napoletani“ („Neapolitanische Parkwärter“), haben unsere letzten gemeinsamen Stunden in Neapel mit viel Musik und Tanz verschönert!

Danke an das Neapel-Team für die schöne gemeinsame Zeit, die wir so konstruktiv in Neapel verbracht haben!

 

(v. Johanna Chardaloupa, Patras, Hellas)

06.05 - 12.05.2016 - Projekttreffen in Patras

Das Projekttreffen in Patras begann offiziell am 6.5.2016. Davor hatten aber schon einige Delegationen einen Tag in Athen verbracht, um den Schülern die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie die Akropolis, zu zeigen. Der Streik der Verkehrsmittel in Athen verursachte etwas Verzögerung in der Abfahrt der Gruppe, aber Frau Johanna Chardaloupa und die Gastgeber haben geduldig auf ihre Gäste gewartet!

Insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler aus 6 beteiligten Partnerstaaten waren in Peiramatiko Gymnasio der Universität Patras zusammen mit ihren Lehrern zu Gast. Am Ankunftsabend fand das Essen für die Lehrer in einem wunderbaren Fischrestaurant statt. Die einzigartige Gastfreundlichkeit und Offenheit der Griechen war gleich zu spüren!

Am Samstag hatten die Schüler die Möglichkeit, sich näher kennen zu lernen in Form von lustigen ”Kennenlernspielen”. Danach wurden Gruppen gebildet: je nachdem, welches Museum man gewählt hatte. Jede Schule hatte schon vorher die Aufgabe bekommen, sich mit einigen Tools bekannt zu machen. In den Kleingruppen wurden jetzt diese Tools, die man für die Arbeit in den Museen anwenden könnte, präsentiert. Dann begann schon die Museumserkundung für zwei Gruppen: das Science-Center und das Archäologische Museum. Die dritte Gruppe hatte u.a. eine Stadtführung und hat das Zoologische Museum erst am Montag besucht, weil es am Wochenende geschlossen war. Am Nachmittag hatten die Schüler die Gelegenheit, die Stadt in kleinen Gruppen spielerisch zu entdecken. Die Gastgeber hatten eine tolle Stadtrallye vorbereitet.

Den Sonntag haben die Schüler mit ihren Gastgebern verbracht und die Lehrer haben einen Ausflug nach Delfoi gemacht und auf dem Rückweg einen idyllischen Ort, Galaxidi, besucht.

Am Montag erfolgte der offizielle Empfang in der Schule. Zuerst konnten wir die Aufführung des Schulchors genießen. Danach haben alle Delegationen ihre Länder und Schulen präsentiert: gesungen, getanzt usw.

Die Arbeit an den Museen wurde auch am Montag und Dienstag in der Schule fortgesetzt. Darüber hinaus gehörte zum Programm der Besuch beim Bürgermeister in Patras. Sehr gut hat den Teilnehmern der Ausflug am Mittwoch gefallen: die ganze Gruppe ist mit dem Bus (und mit der Fähre!) nach Messolonghi und Nafpaktos gefahren, hat schöne Landschaften bewundert und auch zwei Bürgermeister besucht und zum Schluss in einem Restaurant ganz leckere griechische Spezialitäten kosten können. Am Mittwochabend hatten die Gastgeber ein Abschiedsfest in der Schule vorbereitet. Und wieder erwartete uns der kulinarische Genuss: ein Buffet, das uns die Lehrer organisiert hatten.

Der Abschied am Donnerstag fiel den Schülern schwer: da flossen bei einigen sogar die Tränen. In der heutigen Zeit ist es zum Glück nicht so schwer, mit den neuen Freunden in Kontakt zu bleiben, dank der modernen Medien.

Niina Ikonen,Finnland

03.03 - 09.03.2016 - Projekttreffen in Budapest

In Budapest fand wie geplant unser 3. Projektreffen mit Schülern statt. 30 Schülerinnen und Schüler aus allen 6 beteiligten Partnerstädten waren beim Karinty Frigyes Gymnázium zusammen mit ihren Lehrern zu Gast. Auch eine Delegation vom Ádám Vay Gymnasium aus Baktalórántháza, im Nord-Osten Ungarns, begleitet von der Kollegin Gabriella Bogdán, hat an den ersten beiden Programmtagen teilgenommen. Das Ádám Vay Gymnasium koordiniert das Parallelprojekt Mit dem interaktiven Kulturkoffer durch Europa reisen.

Das Programm haben die Kollegen aus Budapest und ihre Schüler sehr umfangreich und professionell gestaltet. Am Ankunftsabend fand das Essen für die Lehrer statt, am Tag danach der offizielle Empfang in der Schule: alle Delegationen haben ihren Beitrag zu den Präsentationen gezeigt, vorgetragen, gesungen, gespielt oder getanzt. Die Präsentationen wurden von der Musik eines kleinen, aber hervorragenden Orchesters des Budapester Gymnasiums begleitet.

Als kulturelles Programm gab’s sonst sehr viel im Angebot: von der Stadtrundfahrt unter der kompetenten, zweisprachigen Führung der Schüler, bis zum Besuch im Parlament und zum Ausflug nach Szentendre. Die Lehrer sind am Sonntag bis zum Balaton gefahren und, dank einer wundervollen Schifffahrt auf der Donau, konnten sie Budapest auch nachts bewundern. Die Schüler haben am Sonntag ihren Tag in den Gastfamilien genossen.

Großen Erfolg hatte schließlich am Dienstag die Abschiedsveranstaltung in der Schule. Die Partner aus Budapest haben uns mit einem interaktiven Kahoot-Quiz und einem traditionellen Tanz überrascht, den alle mit viel Spaß mitgemacht haben.

Pietro Pavanini

26.01 - 28.01.2016 - Learntec 2016

Auch in diesem Jahr nahm die Firma Sicher-im-Inter.net eG mit einem Stand an der Learntec 2016 teil. Diese Messe ist eine Plattform für das Lernen mit IT. Der Schwerpunkt lag in 2016 auf den Themen Learning Analytics, Mobile Learning und Global Learning. Auf dem begleitenden Kongress stand die Zukunft des Lernens und eine digitale Lernkultur im Mittelpunkt.

Sicher-im-inter.net bot uns die Möglichkeit an, einer interessierten Öffentlichkeit unser Projekt „Kulturkiosk“ – Interactive-Museum.Guide vorzustellen. Mit eigens für uns gedruckten Flyern wurde unser Messeauftritt veredelt. Alle meine Gesprächspartner fanden unser Projekt sehr beeindruckend und interessant, es gab einige Besucher, die zukünftig am Museums-Guide mitarbeiten wollen, darunter Museumsvertreter, Kunstvermittler und Kulturagenten.

Am Mittwochnachmittag konnte ich das Projekt mit einer Präsentation im school@Learntec, einem Forum speziell für Schulthemen, vorstellen. Leider gab es nur wenige Besucher beim Vortrag, vermutlich aufgrund der Uhrzeit: 16:00 Uhr, um diese Zeit leerte sich die Messe an jedem Tag merklich.
Insgesamt fand ich meine Teilnahme an der Messe spannend und für mich sehr erfolgreich.

Ilse Wahl, Berlin

01.10 - 07.10.2015 - Treffen in Gdansk

Auf Einladung des Gymnasium 25 in Gdańsk/Polen trafen sich vom 01. bis 07. Oktober 2015 Lehrer und Schüler des Projektes KULTURKIOSK in der malerischen Stadt Gdańsk. Dies war das zweite Treffen mit Schülern. Die Sonne und das warme Wetter hießen uns vom ersten Moment an willkommen! Man erwartete eigentlich von einer nördlichen Gegend keine so hohen Temperaturen im Oktober, aber es war eine unerwartet erfreuliche Überraschung für Alle!

Außer den Cheerleadern und dem Taekwondo-Team, die uns in der Schule empfangen haben, hatten wir die Gelegenheit drei (3) Mitglieder unseres Experten-Teams aus der Nähe kennen zu lernen und von ihnen geschult zu werden. Uns wurden die Software und die Internetseite präsentiert, wo wir unser Material für die Museen hochladen werden. Die Schulung fand sowohl für die Lehrer als auch für die Schüler statt. Es war eine Einführung auf die Art und Weise, wie wir die auserwählten Museen vorstellen können. Schon am nächsten Tag begann nach der Theorie (Schulung) die Umsetzung in die Praxis (Museumsbesuch). Zwei Schülergruppen mit Lehrerbegleitung haben die eine das Hewelianum-Museum und die andere das Maritime Museum besichtigt. Es wurde nach der Führung in den Museen auch vor Ort gearbeitet und später haben sich unsere lieben Experten bemüht, die Ergebnisse bzw. die fast fertige Entwurfe der Gruppen auf der Plattform hochzuladen. Verschiedene technische Probleme erschwerten deren Arbeit.

Wir hatten auch die Gelegenheit die Kashubai – Gegend (das Zentrum für Bildung und Regionalmarketing in Szymbark – „Das Haus, das auf dem Kopf steht“), die Burganlage Malbork und den kleinen Küstenort Sobot zu besichtigen. Wir wurden auch im Rathaus vom Vizepräsidenten der Stadt Gdansk Piotr Kowalczuk empfangen.

Das Treffen endete mit einer Abschiedsparty in der Schule, bei der auch die Gastfamilien anwesend waren.

Danke für die schönen, warmen, sonnigen Tage in Gdańsk, die durch die vor Ort immer hilfsbereiteten LehrerInnen „verstärkt“ wurden!

Johanna Chardaloupe, Griechenland

25.09.2015 - Softwareübergabe und Training, Berlin

Am 25.09.2015 wurde in der Kurt-Tucholsky-Oberschule (KTO) in Berlin mit den am Projekt teilnehmenden SchülerInnen und LehrernInnen eine Schulung zur Handhabung der Software durchgeführt.

Nach der Begrüßung und einer Einleitung ging es zunächst einmal für die LehrerInnen ins Detail. Via Skype-Konferenz wurde ein Überblick über die Entstehung und den derzeitigen Stand des Projekts und der Software gegeben. Es wurde vorgestellt, was mit der Software derzeit möglich ist und die LehrerInnen erhielten einen Test-Zugang zur Software, um den Umgang zu üben.

Zum Mittag gab es eine große Runde Pizza, die nicht nur den Schülern hervorragend schmeckte. Anschließend kam die Schulung für die Schüler an die Reihe. Es wurde darüber informiert, wie man ein Projekt starten sollte, was zu beachten ist und wie man am besten mit der Umsetzung startet. Nach der ganzen Theorie folgte dann noch eine Live-Übung. Die SchülerInnen sollten sich, anhand des Beispiels der Galerie in Heiligendamm, ein Projekt in der KTO aussuchen. Die praktische Übung sollte ihnen zeigen wie sie IHR Projekt organisieren, beschreiben, filmen/fotografieren und vorstellen können.

Die vorgestellten Ergebnisse der SchülerInnen der KTO zeigten, dass sie nicht nur die technische Seite des Projekts beherrschen, sondern auch mit vielen Ideen und jeder Menge Spaß daran arbeiten.

13.07.2015 - Logowettbewerb

Beim Treffen der Lehrer in Helsinki wurde ein Wettbewerb zum Erstellen eines Projektlogos beschlossen. In der Zeit vom 1. Mai bis 10.Juni 2015 können alle am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler einen Entwurf für ein Projektlogo einreichen. In Zukunft werden alle Dokumente und sonstigen Produkte des Projektes sowie die Projektwebseite das Logo tragen.

Vorgaben sind:
• Farben: schwarz/weiß/rot in Anlehnung an das Rot des Kulturkioskes.
• Begriffe (optional): Kulturkiosk, Europa, Erasmus, Interactive-Museum-Guide

Als Juroren wurden Heike Schaffarzyk (Sicher-im-inter.net) und Ilse Wahl (Kuratorin Kulturkiosk) bestimmt.

Dem Gewinner des Wettbewerbs winkt eine Reise im Rahmen des Projektes mit einem Ziel seiner Wahl.

Beteiligt haben sich ca. 150 Schülerinnen und Schüler aus 7 Ländern.

Die Gewinnerin des Logowettbewerbs ist Leonie Albrecht aus der Kurt-Tucholsky-Oberschule in Berlin (Klasse 10 D).

Ilse Wahl, Berlin, Deutschland

22.06.2015 - Beta-Version der Software ist fertig

Die erste Version der Software ist fertig. Die langen Sommerferien können von allen Teilnehmern dazu genutzt werden, sich mit der Software und den vielen Funktionen vertraut zu machen. Mitte/Ende September 2015 werden wir dann in Berlin mit den Schülern der Kurt-Tucholzky-Schule den ersten Live-Test der Software machen.

12.06.2015 - Demo-Content aus der Galerie Orangerie Heiligendamm

Gleich nach dem Arbeitsmeeting in Kühlungsborn (24.05.2015) hat das Team von Sicher-im-Inter.net die Galerie Orangerie Heiligendamm besucht und einen ersten Testlauf für die Erstellung von Inhalten gemacht. Das mit Frau Bohn und Frau Wahl abgestimmte Konzept wurde ohne große Vorbereitung einfach ausprobiert. Hier seht ihr die Grußbotschaft von Franz N. Kröger zum Thema Kunst.

Das aktuelle Format werden wir dann noch mit allen Teilnehmern diskutieren und verfeinern und auch Variationen davon erarbeiten.

24.05.2015 - Arbeitsmeeting in Kühlungsborn

Das Projektteam von Sicher-im-Inter.net, welches sich auch mit der technischen Umsetzung des Museumsführers befasst, hatte sich über Pfingsten in Kühlungsborn getroffen. Diese Gelegenheit für ein Treffen nutzten auch Frau Wahl und Frau Bohn, die sich am Pfingstsonntag auf den Weg in den Norden machten.

Viele Details, Wünsche und Ideen aller Beteiligten und die Erfahrungen aus den bisherigen Treffen der Schulen wurden diskutiert. Im Ergebnis wird Sicher-im-Inter.net für die Beteiligten einen beispielhaften Museumsbesuch mit interaktiven Elementen erstellen. An diesem können die Möglichkeiten der Software erläutert und für alle nachvollziehbar dargestellt werden.

Bereits am Montag werden die dazu benötigten Videos und Fotos gemacht und wird mit der Umsetzung begonnen.

26.04. – 1.5. 2015 - Workshoptreffen für Lehrerinnen und Lehrer in Helsinki

Auf Einladung der Oulunkylan Yhteiskoulu trafen sich 21 Lehrerinnen und Lehrer aus sieben EU Ländern vom 26. April bis zum 1. Mai 2015 in Helsinki, um sich über Erfahrungen im Bereich „Neue Medien im Unterricht und die Durchführung digitaler Prüfungen“ auszutauschen. Das Wetter im hohen Norden war für so manchen sonnenverwöhnten Südländer zunächst ein bisschen gewöhnungsbedürftig , jedoch machte die Wärme und Herzlichkeit, mit der wir von den finnischen Kolleginnen und Kollegen empfangen und betreut wurden, alle Wetterkapriolen wett. Im Zuge unseres Aufenthaltes lernten wir mehr über das finnische Schulsystem im Allgemeinen, konnten uns bei Hospitationen über das Kurssystem in der gymnasialen Oberstufe selbst ein Bild machen und auch den Umgang neuer Medien im Unterricht direkt mitverfolgen. Im Museumsbereich widmeten wir uns dem finnischen Designmuseum und besuchten das Naturzentrum Haltia, um mehr über Finnlands Fauna und Flora zu erfahren. Ein besonderes Highlight im Programm war die gemeinsame Schifffahrt nach Tallinn, wo wir nach einer abwechslungsreichen Stadtrundfahrt auch das Seaplane Harbour Museum besuchten. Der Besuch in Tallinn ermöglichte uns auch ein Treffen mit KollegInnen der „Kulturkoffer-Gruppe“, die sich zur selben Zeit in Estland traf. Und wenn man Helsinki rund um den 1. Mai besucht, kommt man natürlich nicht umhin die Feierlichkeiten rund um VAPPU mitzuerleben. Dies beinhaltet ein Partygeschehen, das die ganze Stadt erfasst und ein beeindruckendes Vappu-Picknick, bei dem die ganze Stadt auf den Beinen zu sein scheint. Und wie immer kam auch dieses Mal die kulinarische Seite bei unserem Treffen nicht zu kurz – andere Länder – andere Sitten – so auch im kulinarischen Bereich. Alles in allem sagen wir Dank für ein sehr gelungenes, informatives und bereicherndes Lehrertreffen im hohen Norden!

17.03 – 23.03.2015 - Projekttreffen in Graz – Eine Woche Kultur, Integration und Arbeit

Vom 17.03 bis 23.03.2015 haben sich die Jugendlichen und die Lehrer, die im Projekt Kulturkiosk – Große Museen in großen Städten – teilnehmen, in Graz getroffen. Die jungen Leute im Alter von 14 bis 17 Jahren aus Finnland, Deutschland, Ungarn, Italien, Griechenland, Österreich und Polen haben sich in diesen Tagen gut kennen gelernt, ausgewählte Museen – Kunsthaus und Zeughaus – besichtigt und dort in internationalen Gruppen gearbeitet. In Graz gab es außer der Stadtrallye auch Gruppenführungen durch die Stadt. Während eines Ausflugs nach Wien haben die Jugendlichen sehr schöne architektonische Perlen gesehen u.a. das Belvedere. Im Programm standen auch Besichtigungen mit Führung durch das Kunsthistorische Museum und das Museums-Quartier (Ludwig meets POP). Die Unterkunft in Gastfamilien hat den Jugendlichen auch die österreichische Alltagskultur gezeigt und die große Gastfreundlichkeit der Familien erleben lassen.

21.02.2015 - Vorschlag für die angedachte Software-Lösung als Arbeitspapier für die Projektinitiatoren
Erstellung der Software nach den Wünschen und Anforderungen der Projektinitiatoren. Siehe Antrag vom 30.04.2014 und die begleitende Projektbeschreibung von Ilse Wahl (Projektbeschreibung.pdf vom 10.01.2015), sowie die dazugehörige Korrespondenz und die Checkliste mit Fragen & Antworten aus Januar/Februar 2015. Als vorläufige Beschreibung der Software-Lösung und als Diskussions-Grundlage dient die PowerPoint Präsentation „Wireframe unite – interaktiver Museumsführer“.
20.01. - 24.01.2015 - Lehrerfortbildung in Patras

Auf Einladung von Protypo Peramatiko Gymnasio Panepistimiou Patron (PPGPP) ist die Lehrergruppe aus den Projektschulen nach Patras gefahren, um sich dort an einer Fortbildung zu beteiligen.

In dem PPGPP wird auf die Verwendung von ICT ein großer Wert gelegt. Die LehrerInnen und die SchülerInnen des Gymnasiums haben uns einen Einblick sowohl in die Theorie als auch in die Praxis erlaubt: Vorträge, Workshops waren unter anderem im Angebot. Außerdem haben wir uns auch einige Stunden angesehen.

Als Vorbereitung auf die Museumsarbeit bei den zukünftigen Schülertreffen haben wir an zwei Kulturausflügen teilgenommen. Der erste führte nach Olympia, wo wir eine Führung mit Schwerpunkt Museumpädagogik hatten, der andere in das Archäologische Museum Patras.

Im Laufe des Aufenthaltes in Patras haben wir ein Koordinatortreffen gehabt, wo wir über wichtige Projektfragen diskutiert haben. Unter anderem haben wir die Termine der nächsten Treffen festgelegt und eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit mit einer Expertin unterschrieben.

Wir haben die ganze Zeit die griechische Gastfreundschaft genossen, viele leckere Spezialitäten ausprobiert, und natürlich das griechische Temperament kennengelernt.

Da sich die Projektmitglieder noch nicht so oft getroffen haben, haben die griechischen Gastgeber Kennenlern- und gemeinschaftsbildende Spiele vorbereitet, was zur harmonischen Zusammenarbeit und Teambildung viel beitragen hat.

Vielen Dank für die gewissenhafte Vorbereitung des Treffens.

Gyöngyi Nemcsics und Rita Szilágyi, Ungarn (Budapest)

14.01.2015 - Zusage der Unterstützung an die Projektinitiatoren

Motivation, das Projekt für den interaktiven Museumsführer zu unterstützen:
Ein sehr anspruchsvolles digitales Konzept zur Förderung der grenzüberschreitenden digitalen und sprachlichen Bildung. Die Verbindung von analog-Unterricht in Schulen und bei Museumsbesuchen und die von Lehrern und Schülern gemeinsam gestalteten digitalen Inhalte erlauben eine hervorragende Umsetzung des „blended Learnings“.

In Stichworten:

  • Interaktive Inhalte
  • Einsatz mobiler Endgeräte
  • Mehrsprachigkeit
  • Grenzüberschreitende digitale Bildung und Vernetzung von Schulen und Schülern.
  • Erstellung von digitalen Inhalten, die mit Audio und Video unterstützt werden.
  • Erstellung von Video-unterstützten Lerneinheiten die mit Tests, einem Quiz und/oder einer weiteren digitalen Projektarbeit online zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Möglichkeit Museumsbesuche zum Beispiel in Form von sogenannten Webinaren auszustrahlen und für die spätere Verwendung zu speichern und zu verarbeiten.
  • „Live“-Unterricht aus dem Museum.
  • Verbindung von Kunst und Museum mit Unterrichtsfächern, die auf den ersten Blick nichts mit Kunst und Museum zu tun haben. Physik, Chemie oder Biologie zum Beispiel bei einem Museumsbesuch im Rahmen einer Ausstellung über Leonardo da Vinci abzuhalten.

Art der Unterstützung durch Sicher-im-Inter.net:

  • Erstellen einer Software-Lösung, die dem Projekt kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Die benötigte IT-Infrastruktur wird ebenfalls gesponsert.
  • Mögliche Anbindung an die Initiative „Stadt, Land, digitales Bildungs-Netz“.
  • Öffentlichkeitsarbeit mittels Pressemitteilungen, Presseterminen und möglichen Auftritten im Rahmen von Messen, welche die digitale Bildung in den Vordergrund stellen, wie zum Beispiel die Learntec 2016.
10.01.2015 - Anfrage der Projektinitiatoren für Software und Unterstützung

Liebes Team!
Nun haben wir die Zustimmung der Europäischen Kommission für unsere beantragten Projekte (s. ausführliche Projektbeschreibung „Kulturkiosk“ im PDF-Anhang) bekommen und stehen damit vor dem Problem, für unser angestrebtes Produkt, einen interaktiven Museumsführer von Schülern für Schüler bzw. Jugendgruppen, eine geeignete Software zu finden, die es uns ermöglicht, den Museumsführer als OER zu veröffentlichen. Wir stellen uns ein Programm vor, mit dem wir
– ein klares übersichtliches Layout planen können,
– Templates erstellen können, die es uns ermöglichen, unser multimediales/interaktives Material zu verarbeiten und in einem einheitlichen Layout zu veröffentlichen,
– Usern den Download unseres Materials zu ermöglichen und zur Mitarbeit am Museumsführer zu motivieren.
– User sollen weiteres Material zu den von uns gewählten oder weiteren Museen hochladen/ergänzen können.
Das Ganze wollen wir natürlich nicht nur auf Deutsch, sondern außerdem in allen Partnersprachen (Eine Projektgruppe mit 7 Schulen aus 7 Ländern, die Partnersprachen neben Deutsch und Englisch sind Finnisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Ungarisch.) Sie sehen, wir sind auf der Suche nach einer eierlegenden Wollmilchsau. Da wir alle Vergleichbares noch nicht gemacht haben, benötigen wir dringend Ihre Unterstützung um unser (vielleicht doch zu) ehrgeiziges Projekt zu verwirklichen.
Mit herzlichem Dank im Voraus und freundlichen Grüßen
Ilse Wahl

03.12.2014 - Online Educa Berlin 2014

Am 3. Dezember 2014 findet in Berlin im Rahmen der Online Educa 2014 (http://www.online-educa.com) das Schoolforum statt. Auf dem Programm steht ein Vortrag von Sicher-im-Inter.net.

Titel des Vortrags: Wie lockt man deutsche Schulen hinter dem e-Mond hervor?

Das Team wirbt für sich mit dem Slogan: „Theoretisch können wir praktisch ALLES…“

Und darüber hinaus gibt es im Flyer ein Angebot, das ich auf keinen Fall ausschlagen kann:
„Wir unterstützen nach Kräften Ihre digitalen Bildungsinitiativen. Ganz gleich, ob Sie als engagierter Lehrer mit Kollegen Ihres Fachbereiches ein eigenes digitales Schulbuch erstellen möchten… Überzeugen Sie uns von Ihrer Idee und Ihrem Konzept und wir unterstützen Sie mit unseren Software-Lösungen – völlig kostenlos im Rahmen der Pilotphase unserer Bildungsprojekte.“

Da ich (Ilse Wahl) für das Erasmus+ Projekt „Kulturkiosk“ auf der Suche nach einer Softwarelösung bin, die einfach ALLES kann, bin ich hier vielleicht am Ziel meiner Suche angekommen… Also, an die Tasten, fertig, los!

Schnell ist die Email mit meinem Anliegen geschrieben und schon am selben Tag kommt die Antwort: „…ein sehr interessantes Projekt haben Sie da. Was die Softwareseite angeht, … – ist das lösbar.“

Die Umsetzung unseres Plans, einen interaktiven Museumsführer als OER zu verfassen, rückt damit tatsächlich in greifbare Nähe…

16.11 - 19.11.2014 - Projektstart für Lehrer in Berlin

Das erste offizielle Treffen wurde von der Kurt-Tucholsky-Oberschule organisiert, gleich nach dem Jubiläum 25 Jahre nach dem Mauerfall. Einige Kollegen hatten sich schon in Neapel getroffen, aber jetzt hatten wir die Gelegenheit, auch neue Bekanntschaften zu schließen und uns mit dem Thema Museumsarbeit gründlich auseinanderzusetzen. Da es unser erstes Treffen war, gab es sehr viel Organisatorisches und auch Rechtliches zu besprechen, was teilweise ziemlich anstrengend war. Am besten waren aber die Museumsbesuche: Sowohl das Museum für Gegenwartskunst Hamburger Bahnhof als auch das Naturkundemuseum in der Nacht haben mir sehr gefallen. Berlin als Stadt war den meisten schon bekannt (viele Kollegen sind ja Deutschlehrer). Diesmal haben wir aber etwas Neues und ganz Interessantes gesehen: die Berliner Unterwelten. Was mich besonders gefreut hat, sind die vielen Diskussionen mit den Kollegen aus verschiedenen Ländern: es ist wirklich von Vorteil, dass man im Laufe dieses Projekts viele Leute persönlich kennenlernt.

Niina Ikonen, Finnland

07.03 - 11.03.2014 - Vorbereitungstreffen in Neapel

Unser erster gemeinsamer Abend
Zur Vorbereitung eines Projektes zu großen Museen (Arbeitstitel) reisten am 7. März 2014 16 Lehrerinnen und Lehrer aus 7 Ländern nach Neapel, eingeladen von Pietro Pavanini, der das gesamte Treffen plante. Nachdem alle im Hotel eingetroffen waren, brachen wir zu einem Rundgang durch die Umgebung des Hotels auf. Zum Kennenlernen war für den Abend ein großer Tisch im Nachbar-Restaurant bestellt und bei neapolitanischer Pizza Margherita und Frittiertem (Fritto misto) und je nach Gusto Wein oder Bier kamen wir uns näher.

8. März 2014 An die Arbeit
Morgens beginnt die Arbeit in Gruppen, so wie sie sich in der Vorbereitungsphase zusammen gefunden haben. Zunächst müssen im Kalender alle Ferien-, Feier- und Prüfungstage eingetragen werden und es bleiben kaum noch Zeiten, die für Treffen genutzt werden können. In den Gruppen werden die verschiedenen möglichen Aktivitäten, Termine für Treffen, gemeinsame Treffen aller vier Gruppen besprochen und heiß diskutiert. Am Nachmittag gehen wir auf einen Altstadtrundgang mit Lucio und erfahren dabei vieles über die Geschichte Neapels.

9. März 2014 Ausflug nach Procida
Am Morgen geht es mit der Bahn zum Golf von Neapel und von dort mit dem Schiff zur Insel Procida. Unter Leitung eines ortskundigen Führers machen wir einen Rundgang über die wunderschöne Insel und schließen den Ausflug mit einem Picknick bei einer österreichischen Kollegin ab, die sich dort niedergelassen hat Jede hat aus ihrer Heimat eine Spezialität für eine Picknick-Büffet mitgebracht.

10. März 2014 Arbeit am Projektantrag
Gleich am Morgen ging die Arbeit im Liceo Mazzini weiter, um so viel wie möglich am vorläufigen Antrag vorzubereiten. Die Schüler und Schülerinnen von Pietro Pavanini hatten ein Büffet für uns vorbereitet, bei dem sich die Tische unter der leckeren Last beinahe bogen. Den Tag beendeten wir mit einem gemeinsamen Essen in einer urigen Pizzeria „da Nennella“ und anschließendem Spaziergang durch Neapel. Dann hieß es Abschied nehmen und es blieb die Vorfreude auf eine gemeinsame Projektzeit.

Ilse Wahl, Berlin, Deutschland

Kulturkiosk

Museen interaktiv erleben

Zusammenfassung des Abschlussberichts (Kulturkiosk I) lesen

Im Mittelpunkt der Arbeit stand die Ausbildung von Kompetenzstrukturen, die für individuelles und reflektiertes lebenslanges Lernen unabdingbar sind. Wir verfolgten zwei zentrale Ansätze: Im ersten ging es um die gleichberechtigte Nutzung analoger und digitaler Mittel im Unterricht. Der zweite Schwerpunkt lag in der Verbindung des modernen Fachunterrichts in Kunst und Naturwissenschaften mit den Zielen des Sprachunterrichts. Die Beobachtung, dass Jugendliche Museen gegenüber sehr reserviert sind, obwohl die Einrichtungen ihre Jugendarbeit stark intensiviert haben, war für uns die Grundlage nach handlungsorientierten Ansätzen in der Museumsarbeit zu suchen. Wir verfolgten das Konzept, dass analoge klassische Mittel des Unterrichts genauso zum Einsatz kommen sollen wie klassische Mittel der Museumsarbeit. Gleichberechtigt wollten wir aber herausfinden, inwieweit auch der Einsatz vorhandener digitaler Mittel eine Bereicherung für Jugendliche während eines Museumsbesuches darstellen kann.

Die Projektgruppe bestand aus insgesamt sieben Ober- (bzw. Mittel-)schulen aus Italien (Neapel), Finnland (Helsinki), Griechenland (Patras), Polen (Gdansk), Ungarn (Budapest) und Österreich (Rein). Die koordinierende Schule war eine Berliner Schule mit musischem Profil.

Mit der Unterstützung eines externen Experten entstand ein interaktiver Museumführer (IMG), außerdem dokumentiert eine Webseite www.interactive-museum.guide (gesponsert von sicher-im-inter.net) die Projektergebnisse. Im Fall des eBooks handelt sich um einen frei verfügbaren internationalen Museumsführer, der mit allen Geräten lesbar ist.

Sinnvoll strukturierte Lehrerfortbildungen gingen der Arbeit mit den Schülern voraus. Nach der Arbeit im eigenen Land sollten die Schüler mit ihren Projektpartnern konkrete (die Schüler interessierende) Ideen in den Museen umsetzen. Im Rahmen der Museumsarbeit setzten wir auf eine hohe Mitbestimmung der Schüler. Sie wählten die Museen aus und entschieden schwerpunktmäßig über die Unterrichtsinhalte im Rahmen der vorgegebenen Qualitätsmerkmale. Auch Schüler mit Lernschwierigkeiten und sozialen Benachteiligungen interessierten sich für die Arbeit und konnten daran teilhaben. Die neuen Fertigkeiten und Kompetenzen haben die Lehrer während der gemeinsamen Projekttreffen vor Ort erkundet und ausprobiert. Ergebnisse sieht man darin, dass Lehrer die neu erlernten Methoden in ihren eigenen Unterricht integriert und den Kollegen weitergegeben haben. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Schüler, die am Projekt „Kulturkiosk“ teilgenommen haben, eine sehr hohe Kompetenz im Einsatz der digitalen Technik in Bezug auf Unterrichtsinhalte erlangt haben. Wir beobachten zunehmend auch eine hohe Disziplin im Umgang mit digitalen Medien während des Unterrichts, die wir so nicht erwartet haben. Die enge Zusammenarbeit führte auch dazu, dass Schülern die Möglichkeit für Langzeitaufenthalte an der Partnerschule eingeräumt werden konnte. Dabei durften wir auf langjährige Erfahrungen der österreichischen und finnischen Schule zurückgreifen.

Ergebnis der inhaltlichen Prüfung des Abschlussberichtes (Kulturkiosk I) lesen

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